R I T: Hilfe für Kinder und Erwachsene!

Wenn frühkindliche Reflexbewegungen noch ganz oder teilweise aktiv sind können sie jederzeit ausgelöst werden und verursachen meist unwillentliche Restmuskelreaktion bei den Kindern. Das ist ein Zeichen neuronaler Unreife, also fehlender Nervenverknüpfungen im Gehirn und kann sich durch z.B. durch Konzentrationsprobleme, fehlende Impulskontrolle, nicht still sitzen können, Buchstaben verdrehen, Orientierungsschwierigkeiten, sowie Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten äußern. 

Spätestens nach der Einschulung fallen diese, für das Kind unkontrollierbaren, motorischen Verhaltensweisen auf und werden meist mit der Diagnose ADHS und / oder Legasthenie belegt.

Neuronale Unreife bedeutet somit auch, dass die Potenziale der unterschiedlichen Gehirnareale noch nicht wirklich zur Verfügung stehen und damit oft der Grund für Lern- und Verhaltensprobleme ist. Kinder mit diesen Anliegen sind meist noch nicht schulreif.

RIT ist mehr als reine Reflexintegration. Es ist eine ideale Kombination aus verschiedenen Techniken zu einem ausgereiften Ansatz!

RIT-Reflexintegration bietet mit einem Trainingsprogramm, begleitet durch fachkundige RIT-Experten, einen effizienten Lösungsansatz für Kinder. Die Reifung des zentralen Nervensystems kann nachgeholt werden. Erfahrungen zeigen uns, dass die oben aufgeführten Symptome zurückgehen und von Fall zu Fall es ist auch möglich ist eine medikamentöse Behandlung abzusetzen.


Was ist RIT?

RIT steht für ReflexIntegrationsTechniken und ist ein hocheffizientes Unterstützungsprogramm für Kinder und Jugendliche mit:

Schul- und Lernproblemen
  • Lese- und Rechtschreibschwäche
  • Unruhe und Unkonzentriertheit
  • Fehlende Impulskontrolle
     
Motorische Problematiken
  • Schlechte Körperkoordination
  • Ungeschicklichkeit
  • Gleichgewichtsstörung
  • Unkoordinierte Fein- und Grobmotorik

Wie funktioniert RIT?

RIT ist eine Kombination von erprobten Methoden, die dazu dienen die Schul- und Lernprobleme, sowie motorische Problematiken (fehlende neuromotorische Schulreife) von Kindern zu überprüfen, die individuellen Entwicklungsbedarf festzustellen und mit einem gezieltem Unterstützungsprogramm eine Förderung des Kindes zu ermöglichen. Durch bilaterale Stimulationsmethoden wird dieser Entwicklungsprozess unterstützt.

Was sind Urreflexe und welche Zusammenhänge mit Schul- und Verhaltensprobleme können entstehen?

Bereits im Mutterleib und noch im ersten Lebensjahr bewegt sich das Kind nach automatisch vorgegebenen Mustern, die vom Stammhirn gesteuert sind. Das sind Urreflexe, mit der Aufgabe Gehirnareale zu verknüpfen und Muskelspannung aufzubauen, damit sich die Fein- und Grobmotorik gut entwickeln kann.

Im Laufe des ersten Lebensjahres werden diese automatischen Bewegungen "gehemmt" und das Kind kann sich mehr und mehr gezielt selbst bewegen, bis hin zum aufrechten Gang. Bleiben jedoch Restmuster der Urreflexe aktiv, kann sich das im Schul- und Verhaltensproblemen zeigen.